C-Wurf von der Kromikate

Auswertung des umfassenden Gentests MyDogDNA


 

Alle Zuchttiere und ebenso alle Welpen aus dem VRK Einkreuzprojekt werden seit Jahren mittels dem umfassenden Gentest MyDogDNA getestet. Dieser enthält eine Vielzahl an Gentests, welche natürlich nicht alle für den Kromfohrländer gelten. Es kommen laufend neue Tests dazu.

 

Die Wichtigkeit, Gentests zu nutzen, ist in einem ausführlichen Artikel auf der Website unseres Zuchtvereines VRK beschrieben.

 

Wir erinnern uns - die Eltern des C-Wurfes von der Kromikate sind:



Baldo von den Streeken                                       und Hummel von den Rotenbeker Vierpfötern

Baldo ist frei für alle derzeit mittels Gentest erkennbaren Erkrankungen.

Seine genetische Varianz ist hoch mit 40,4%.

Hummel ist einzig für die Progressive Retina-atrophie (prcd-PRA) - (eine Augenerkrankung) Anlageträgerin. Sie selber wird daran nicht erkranken. Die Erkrankung bricht nur aus, wenn ein Hund zwei Kopien eines mutierten Gens hat. Hummel hat nur eine.

Für alle anderen getesteten Erkrankungen ist sie frei.

 

Ihre genetische Varianz ist sehr hoch mit 43,5%.


 

Bei einem Einkreuzprojekt gilt es, in die geschlossene Genpopulation frisches Blut, sprich: frische Gene, einzubringen. Baldo und Hummel haben davon bereits in hohem Maße profitiert.

 

Wir vergleichen die Werte der Kromfohrländer aus dem VRK Einkreuzprojekt mit dem Durchschnittswert eines reinrassigen Kromfohrländers - dieser liegt bei rund 25%.

Der Durchschnitts-Rassehund weist eine Genvielfalt von ca. 34% auf.

Demgegenüber stehen Baldos 40,4% und Hummels 43,% - im direkten Vergleich mit 25% des Kromfohrländers.

 

Nu aber Butter bei die Fische!

 

Im C-Wurf von der Kromikate haben wir zwei Welpen mit 44% Kromfohrländer-Anteil, also leicht mehr Kromianteil als ihre Mama und leicht weniger als ihr Vater.

Und wie schaut es nun mit der Auswertung der Gentests für die beiden Welpen aus?

 

Beide Welpen sind gänzlich frei bei allen getesteten Erkrankungen!

 

Und die genetische Varianz?

 

Einmal 40%                                                                              und einmal 42%

 

 

Das Fazit: bei beiden Welpen aus dem VRK Einkreuzprojekt konnten wir die sehr hohe Genauffrischung von über 40% locker beibehalten, obschon der Kromfohrländeranteil leicht höher liegt als bei einem Elternteil.

 

Vom Phänotyp her - also vom Äusseren her - sind beide rauhaarig, bei beiden wird sich der Bart noch entwickeln, die Ansätze sind da.


Calle hat ein wenig größere Ohren als reinrassige Kromiwelpen, entspricht aber dem Standard. Er ist hellgeboren, was auch beim reinrassigen Kromfohrländer vorkommt, d.h. er wird dunkler von der definitiven braunen Farbe her.

 

Cappers Ohren sind auch eher groß. Er ist tricolor, das ist beim Kromi als Farbvariante nicht erwünscht. Das Braun ist als Standard gesetzt. Es gibt aber auch reinrassig schwarze Kromfohrländer, sie sind nur eher selten.

 

Charakterlich haben sie schon als Welpen viele Kromizüge gezeigt, aber auch normales, unbefangenes und offenes Welpenverhalten.

 

 

Also: unser C-Wurf von der Kromikate:

genetisch stark aufgefrischte Welpen, mit einem Kromianteil von fast 50% - optisch dem Standard fast entsprechend - dazu 2x frei von allen genetisch testbaren Erkrankungen - wir sind hoch zufrieden mit unseren beiden Zwergen!

 

 

Ein Nachtrag zu unserem Artikel:

 

es ist uns wichtig, diese ganzen "Genetiksachen" hier gut zu erklären und zu veranschaulichen. Dies sind die Kernpunkte des VRK Einkreuzprojektes und wir sehen hier, dass die Zielsetzung "mehr genetische Varianz" als der reinrassige Kromfohrländer, hier super erreicht wird.

 

Das ist die Essenz des VRK Projektes. Dass wir in unserem Zuchtverein die Gentests nutzen, ist selbsterklärend. Für einen verantwortungsvollen Zuchtverein ist das gar keine Frage. Und nebst den ausführlichen Gesundheitschecks bei Rüde und Hündin vor jeder Verpaarung schafft der Gentest eine starkes Fundament für die Zuchtplanung.

 

Und der Charakter? Sowohl Baldo wie auch Hummel haben sehr viel vom Kromfohrländer. Wir können das beurteilen, hatten wir doch mit unserer Flocke selbst eine reinrassige Hündin. Aber - und das ist sehr entspannend: sowohl Hummel wie auch Baldo sind nervenstärker. Nicht überall und nicht pauschal, aber umfassend gesehen. Beide sind aber trotzdem sehr sensibel und dem Menschen zugewandt.

 

Und so haben wir auch Calle und Capper erlebt.

 

Also - es passt. rundum!